Portfolio
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Reportagen
Hobby Horsing bekommt im Internet viel Hate ab und wird oft belächelt oder nicht ernst genommen. Auch ich habe einige schräge Blicke geerntet, als ich erzählt habe, dass ich darüber eine Reportage drehe. Ein Grund mehr, hinzuschauen und die Menschen dahinter kennenzulernen.
In dieser Reportage begleite ich eine 19-jährige Hobby-Horsing-Athletin und tauche in eine Subkultur ein, die auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt, aber voller Leidenschaft, Disziplin und Gemeinschaft steckt. Hobby Horsing ist für mich vor allem einen Blick wert, da es ein Reitsport ist, bei dem kein echtes Pferd zu Schaden kommt.
Mir war wichtig, nicht zu urteilen, sondern zu verstehen. Die Reportage zeigt, wie viel Herz, Mut und Identität in dieser Szene steckt und warum sie für viele junge Menschen ein wichtiger Teil ihres Lebens ist.
Hinter vielen Alltagswegen in Bremen steckt mehr Geschichte und Bedeutung, als man auf den ersten Blick vermutet. Genau das zeigt die Reportage über die Ostertorfähre. In dieser Reportage begleite ich den Betrieb der kleinen Weserfähre und gebe Einblicke in den Arbeitsalltag, die Menschen dahinter und ihre Rolle im Stadtleben. Für viele ist sie einfach ein schneller Weg von A nach B – für andere gehört die Überfahrt so selbstverständlich zum Tag wie eine Tasse Kaffee und ist ein Stück gelebte Bremer Identität.
Mir war wichtig, nicht nur die Fähre zu zeigen, sondern die Geschichten, Routinen und Begegnungen, die diesen Ort so besonders machen.
In dieser Reportage begleite ich Martin Gresselmeyer auf seinem nächtlichen Rundgang durch Bremen. Wir sehen, wie er Anekdoten aus vergangenen Jahrhunderten lebendig erzählt und überraschende Verbindungen zwischen alten Geschichten und dem heutigen Leben herstellt. Dabei ging es mir nicht nur ums Zuschauen: Ich habe selbst eine Kutte angezogen, eine Lanze in die Hand genommen und mich mitten ins Geschehen begeben – Geschichte nicht nur gehört, sondern gespürt.
Mir war wichtig, echte Atmosphäre einzufangen: das Laternenlicht, die alten Gassen und die Menschen, die sich auf diesen Spaziergang einlassen, um mehr über ihre Stadt zu erfahren. Die Reportage zeigt, wie Tradition und Inszenierung zusammenkommen, wo historische Fakten auf spielerische Darstellungen treffen – und wie lebendig Geschichte selbst heute noch wirken kann.
Reiki wird von vielen Menschen als wohltuend und stärkend erlebt, gleichzeitig ist die Methode umstritten und wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Genau mit dieser Spannung arbeitet die Reportage.
In dieser Reportage begleite ich eine Reiki-Therapeutin bei ihrer Arbeit und nehme selbst an einer Sitzung teil. Ich zeige, wie eine Behandlung abläuft, welche Wirkungen sich Menschen davon erhoffen und warum Reiki für viele ein fester Bestandteil ihres Alltags geworden ist.
Dabei bleibe ich offen, aber kritisch. Die Reportage stellt persönliche Erfahrungen den bestehenden Zweifeln gegenüber, ohne zu werten oder zu verherrlichen. Mir ging es darum, ehrlich hinzuschauen und den Zuschauer:innen Raum zu lassen, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Convoi Exceptionnel – La Mia Bella Polo (2023)
Convoi Exceptionnel – seid du weg bist (2022)
Der Einstieg (Spontan Getan Kurzfilmwettbewerb 2024)
Hacking Reality (2022) Hacking Reality (Bewerbung Studium HfK 2022)
Mitternachtssnack (2021)
EBBIE- Fachkräfteinitiative für Sozial- und Erziehungsberufe (2023)
Konzeption, Influencer-Schulung & Content-Strategie
Im Rahmen der Kampagne EBBIE – Fachkräfteinitiative für Sozial- und Erziehungsberufe der Stadt Bielefeld habe ich das Kampagnenkonzept geschrieben. Ziel war es, junge Menschen für soziale und erzieherische Berufe zu begeistern und langfristig den Fachkräftemangel in diesem Bereich zu bekämpfen. Das Konzept und die Umsetzung der Kampagne trugen dazu bei, junge Menschen auf die Vielfalt und Bedeutung sozialer Berufe aufmerksam zu machen.
Meine Aufgaben in dem Projekt waren:
- Konzeption der Kampagne:
Entwicklung einer kreativen und ganzheitlichen Strategie, die die Zielgruppe direkt anspricht und die Attraktivität von Sozial- und Erziehungsberufen hervorhebt. - Mitarbeit in der Umsetzung:
Gemeinsam mit einem Team habe ich: - Mikro-Influencer geschult:
Wir haben durch Seminare junge Menschen ausgebildet, ihre eigenen Erfahrungen in Sozial- und Erziehungsberufen authentisch und wirkungsvoll über Social Media zu teilen. - Content geplant:
Ich habe Social-Media-Inhalte wie Kurzvideos, Instagram-Posts und Story-Formate entwickelt, die den Alltag in den Berufsfeldern zeigen.